Letztes Jahr haben wir unsere Klimaziele von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validieren lassen. Ein Meilenstein, aber eben nur ein Startpunkt.
Denn Ziele zu setzen ist eine Sache, sie mit echten Daten zu unterlegen, zu messen und darüber transparent zu berichten – darin liegt die eigentliche Arbeit.
Zur Erinnerung - wir haben uns verpflichtet, unsere direkten und energiebedingten Emissionen (Scope 1 und 2) bis 2034 um 60 % gegenüber dem Basisjahr 2022 zu senken. Zusätzlich arbeiten wir daran, unsere indirekten Emissionen in der Lieferkette (Scope 3) messbar zu reduzieren. Diese Ziele wurden von der SBTi geprüft und für kompatibel mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens befunden.
Wir können heute berichten: Unsere Emissionen sinken – bisher sogar schneller, als es unser Zielpfad erfordert.
Gegenüber dem Basisjahr 2022 haben wir unsere Scope 1+2 Emissionen bereits
um 39 % reduziert – von 118 auf 72 t CO₂e. Der Zielpfad würde zu diesem Zeitpunkt erst eine Reduktion von 15 % erfordern, damit liegen wir 24 % vor Plan. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konkreter Maßnahmen – und eines Teams, das Nachhaltigkeit jeden Tag mitdenkt und vorlebt.
Tonnen CO₂ sind abstrakt, aber Raum und Fläche sind unser Tagesgeschäft.
Wir entwickeln gerade eine interne Kennzahl, die unsere Emissionen ins Verhältnis zur erbrachten Projektleistung setzt. So wollen wir Fortschritt künftig unabhängig von Unternehmensgröße und Auftragslage sichtbar machen – und eine gemeinsame Gesprächsgrundlage mit unseren Kunden schaffen: Was verursacht ein Messestand wirklich? Wo lässt sich gezielt steuern?
Scope 3 ist unbequem. Die Daten liegen nicht im eigenen Haus, die Kontrolle ist begrenzt, der Aufwand hoch. Trotzdem führt kein Weg daran vorbei, denn unser Emissionsprofil spricht eine klare Sprache: die meisten dort erfassten Emissionen entstehen nicht bei uns, sondern entlang unserer Projekte und Lieferketten.
Unsere Kunden aus der Healthcare- und Life-Sciences-Branche tragen selbst ambitionierte Klimaziele - mit einer wachsenden Datenbasis können wir ihre Fragen nach dem Impact unserer Wertschöpfung besser beantworten und gemeinsam gezielter steuern.
Wir sind noch lange nicht fertig und werden es auch 2026 nicht sein.
Aber wir messen mehr, wissen mehr – und emittieren weniger. Diesen Weg verfolgen wir weiter:
transparent, pragmatisch und gemeinsam mit allen, die ihre Verantwortung ernst nehmen.