Karriere

Letztes Jahr haben wir unsere Klimaziele von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validieren lassen. Ein Meilenstein, aber eben nur ein Startpunkt.

Denn Ziele zu setzen ist eine Sache, sie mit echten Daten zu unterlegen, zu messen und darüber transparent zu berichten – darin liegt die eigentliche Arbeit.

 

Logo der Science Based Targets initiative (SBTi) mit dem Claim „Driving Ambitious Corporate Climate Action"
Ein weißes Elektrofahrzeug lädt an einer Wallbox auf dem Firmengelände von expopartner; im Hintergrund ein rot gestaltetes Gebäudeelement mit dem expopartner-Logo und dem Claim „Wir gestalten Wirkung".

Was unser Ziel konkret bedeutet

Zur Erinnerung - wir haben uns verpflichtet, unsere direkten und energiebedingten Emissionen (Scope 1 und 2) bis 2034 um 60 % gegenüber dem Basisjahr 2022 zu senken. Zusätzlich arbeiten wir daran, unsere indirekten Emissionen in der Lieferkette (Scope 3) messbar zu reduzieren. Diese Ziele wurden von der SBTi geprüft und für kompatibel mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens befunden.

Was die Zahlen für 2025 zeigen

Wir können heute berichten: Unsere Emissionen sinken – bisher sogar schneller, als es unser Zielpfad erfordert.

Gegenüber dem Basisjahr 2022 haben wir unsere Scope 1+2 Emissionen bereits 
um 39 % reduziert – von 118 auf 72 t CO₂e. Der Zielpfad würde zu diesem Zeitpunkt erst eine Reduktion von 15 % erfordern, damit liegen wir 24 % vor Plan. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konkreter Maßnahmen – und eines Teams, das Nachhaltigkeit jeden Tag mitdenkt und vorlebt.

Balkendiagramm zeigt CO_2-Emissionen von expopartner: 118 t CO_2e im Jahr 2022 und 72 t CO_2e im Jahr 2026, entspricht einer Reduktion von 39 %
Nahaufnahme von gelagerten Aluvision-Aluminiumprofilen für Messesysteme mit rotem expopartner-Etikett

Eine Steuerungsgröße für die Zukunft

Tonnen CO₂ sind abstrakt, aber Raum und Fläche sind unser Tagesgeschäft.

Wir entwickeln gerade eine interne Kennzahl, die unsere Emissionen ins Verhältnis zur erbrachten Projektleistung setzt. So wollen wir Fortschritt künftig unabhängig von Unternehmensgröße und Auftragslage sichtbar machen – und eine gemeinsame Gesprächsgrundlage mit unseren Kunden schaffen: Was verursacht ein Messestand wirklich? Wo lässt sich gezielt steuern?

 

Zweiteilige Collage: links Techniker beim Montieren einer LED-Wand, rechts Mitarbeiter beim Befestigen einer Messestand-Bespannung

Welche Daten wir erstmals erfassen

Gut messen kann nur, wer auch weiß, wo man hinschauen muss – deshalb haben wir unsere Datenbasis in diesem Jahr gezielt erweitert.

Neu erfasst werden ab sofort:

  • Scope 3.1 – Eingekaufte Waren und Dienstleistungen: Wir erfassen erstmals systematisch auch die Emissionen, die durch unsere Dienstleister entstehen. Als Full-Service-Agentur mit einem breiten Lieferantennetzwerk ist das eine der relevantesten Kategorien für uns – und eine der komplexesten.
  • Scope 3.13 – Nachgelagerte gemietete Assets: Konkret verbirgt sich dahinter in unserem Fall der Stromverbrauch unserer Messestände am Veranstaltungsort. Denn ein Messestand, der bei uns nachhaltig produziert wird, verbraucht auf dem Kongress trotzdem Energie.

 

Warum dieser Schritt wichtig ist

Scope 3 ist unbequem. Die Daten liegen nicht im eigenen Haus, die Kontrolle ist begrenzt, der Aufwand hoch. Trotzdem führt kein Weg daran vorbei, denn unser Emissionsprofil spricht eine klare Sprache: die meisten dort erfassten Emissionen entstehen nicht bei uns, sondern entlang unserer Projekte und Lieferketten.

Was das für unsere Kunden bedeutet

Unsere Kunden aus der Healthcare- und Life-Sciences-Branche tragen selbst ambitionierte Klimaziele - mit einer wachsenden Datenbasis können wir ihre Fragen nach dem Impact unserer Wertschöpfung besser beantworten und gemeinsam gezielter steuern.

Unser Fazit

Wir sind noch lange nicht fertig und werden es auch 2026 nicht sein. 
Aber wir messen mehr, wissen mehr – und emittieren weniger. Diesen Weg verfolgen wir weiter: 
transparent, pragmatisch und gemeinsam mit allen, die ihre Verantwortung ernst nehmen.

 

 

Mehr zu unserem Corporate Carbon Footprint:

Emissionsbilanz 2025 

Wir gestalten Wirkung